Unser Turnier beim VAS Zirndorf

Wir können es doch noch (ein wenig).
Der Turnier- Sonntag beim VAS Zirndorf war ein Tag wie wir ihn lieben: ca. 25°, trocken, nicht zu früh aufstehen, nette Leute um uns, hervorragende Parcours – mehr brauchen wir (fast) nicht.
Der Parcours unseres A-Laufs, war von der Konstellation genau unser Fall. Gerader Start (gut für die Geschwindigkeit), viele Tunnels und einige „böse“ Ecken. Bis auf einen Stangschubser lief alles fast perfekt. Hätte ich Ash nicht auf der Stange den Slalom angekündigt und mich gleichzeitig eingedreht, wäre die Stange wahrscheinlich liegen geblieben. „Gut gemeint“ – ist der Tot von „gut gemacht“. Mein Leitspruch – und doch hab ich ihn gebrochen. Normalerweise stört es Ash nicht, wenn ich sie auf einer Stange anspreche. Normalerweise stört es Ash auch nicht sehr, wenn ich mich genau im Moment des Sprungs zu ihr drehe. Tja, kommt beides auf einmal, schmeißt sie Stangen. Hätte ich es „gut gemacht“, hätte ich mich vorher eingedreht. Pech, ein Fehler. Trotzdem wurden wir mit einer (imho) guten Zeit, Erste. Dies lag aber auch daran, dass alle anderen Teams disqualifiziert wurden. Drei Teams ins Kröpfchen, eins ins Töpfchen 😀
Anstatt eines Jumpings, gab es ein Spiel mit Tisch als Startposition. Der Hund hat (vorher abgeleint) eine Position auf dem Tisch einzunehmen und das Team wird von der Richterin von fünf (vier, drei, zwei, eins) bis „go“ angezählt. „Go“ heißt „Start frei“. Ab der ersten Hürde wird die Zeit gezählt. Verstanden? Wir nicht, aber wir hatten ca. 95 Starter vor uns, also genug Zeit um zu verstehen. Bitte jetzt nicht böse sein, aber ich habe mich schon gefragt, warum einige Teams ihren Hund mit richtig viel Geschwindigkeit auf den Tisch sprangen ließen und sich wunderten, warum ihr Hund auf der anderen Seite wieder herab sprang. Die Zeit hat doch erst ab der ersten Hürde das zählen begonnen! Also warum vorher schon Druck und Hektik? Aber keiner ist Vollkommen und wir ich am allerwenigsten, wie ihr gleich lesen werdet.
Der Parcours war am Anfang (bis etwa Hürde acht) schön knifflig, ab Hürde neun hieß es nur noch rennen. Bei der Parcoursbegehung war ich noch am Überlegen, ob ich die Welle „normal“ mache oder doch besser einen „Ketschker“. Ich entschied mich für eine Welle mit einem „Franzosen“, also für uns „normal“. Bis Hürde zehn lief alles wie am Schnürchen. Zwischen Hürde zehn und elf kam ich dann ins stolpern (jaja, Ausredenhandbuch) und konnte meinen eigentlichen Weg nicht mehr laufen. Toll, kurz vorm Schluss improvisieren. Wenn es nur geklappt hätte. Nach einem weiteren „Franzosen“ zog ich Ash an einer zu springenden Hürde vorbei. Gerade bei so einer Standardsituation habe ich Ash nicht kontrolliert, sprich angesehen, was geholfen hätte den Fehler zu vermeiden. Leider war ich aber schon geistig wie körperlich fast im Ziel. Bis es bei mir „schnaggelte“, waren wir auch schon über die letzte Hürde und somit gedist. Schade, meine kleine Rennsemmel hat alles gegeben und wir hätten eine Zeit von ca. 22 Sekunden gehabt. Gefreut hab ich mich trotzdem, da mir Ash zeigte, dass sie noch so richtig „Gas geben“ kann und für meine Dummheit kann sie schließlich nichts. Ein erster Platz weniger, ein Dis mehr – wen interessiert es?

Zusammenfassung:
Die Parcours von Mina Piske (und Simone Lohr als Richterin) waren durchweg klassen gerecht, anspruchsvoll und fordertem jedem Team sein können ab. Wer in seiner Klasse und seinem Parcours einen Nuller lief, kann stolz auf diese Leistung sein. Mina richtet 100% und mit vollem Einsatz (Daumen hoch und wir freuen uns auf unser nächstes Turnier bei ihr).
Die Zirndorfer hatten ein schönes Turnier auf ihrem schönen Platz organisiert und wir versuchen nächstes Jahr wieder daran teilzunehmen.

Zur Entspannung nach so viel Text – ein paar Bilder:

klatsch mich durch den Slalom

das Rote brennt an der Pfote

sichere Kontaktzone

Slalom mit Schwung

konzentriert

cw Wert = 0

Rot-Aversion

bitte lächeln

over the top

schneller, schneller, schneller

blau, rot, blau, rot, ...

jetzt lauf doch

autsch!

Startrampe

Smilla, on the fly

Schwebezustand


6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. naa, schön, dass ihr wieder so viel spass am sport gefunden habt!! hoffentlich sehn wir uns dann wenigstens im nächsten jahr dann malwieder beim „terrierverwirrn“!

    LG

    katja

    ach, hattest du mir eigentlich ne sms geschickt, die ich noch nicht beantwortet hatte??bin mir nicht mehr sicher…

  2. Toller Bericht (da sind für mich noch einige Fremdwörter drin die ich nachschlagen muss :D).
    Schöne Bilder – hat von euch keiner Bilder gemacht?

  3. Hallo ihr Zwei,
    toller Bericht und wie sollte es sonst sein, – wunderschöne Bilder!!!
    Bis hoffentlich bald mal wieder
    Moni und die Huxi-Bande