Rohfütterung statt Chemie

Zum vorangehenden Artikel Dreck in Dosen und Tüten(?) haben wir für euch eine eventuelle Alternative: B.A.R.F.(en).
Was bedeutet BARF?

[…] Das erste Mal tauchte dieser Begriff in den USA auf. Er wurde von Debbie Tripp benutzt, um zum einen Hundebesitzer zu bezeichnen, die ihre Hunde nach dieser Methode ernährten, sowie das Futter selber. Das Akronym Barf machte im Laufe der Zeit eine Bedeutungswandel durch. Zunächst stand diese Abkürzung für „Born Again Raw Feeders“ (neugeborene Rohfütterer) dann „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter), im Deutschen wurde die Bedeutung „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ dazu erfunden. BARF ist auch für „Uneingeweihte“ ein Wortspiel, da es im Umgangsenglisch auch Erbrechen bedeutet.[…]|Barf-Wikipedia|

Was ist BARF?

[…]Somit ist B.A.R.F. (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ein Begriff, der Futter beschreibt, das aus frischen Zutaten vom Hundebesitzer selber zusammengestellt wird und roh verfüttert wird. Hierbei versucht man so weit wie möglich die Ernährung eines wild lebenden Kaniden, wie zum Beispiel die des Wolfes, zu imitieren.[…]|barfers.de|

Einige Bücher (Amazon) zum Thema BARF:
Kundenrezension:„Wie der Titel schon sagt: Ein praktischer Leitfaden. Dieses Buch vermittelt sehr anschaulich und umfassend das nötige Grundwissen zum Barfen. Was mir an diesem Buch sehr positiv aufgefallen ist: die eingehende Behandlung des Themas „Verwendung von Obst, Gemüse und Kräutern“. Trotzdem gebe ich 4 Sterne anstatt 5, weil ich manchmal dann doch den Eindruck hatte, es wird ein wenig übertrieben (was z.B. die vorgeschlagene beste Art der Lagerung des Fleisches oder all die ausgeklügelten Fütterungstabellen betrifft). Ansonsten auch für passionierte Barfer, die noch dazulernen wollen, absolut empfehlenswert.“

Kundenrezension:„Viele Leute interessieren sich für die naturnahe Ernährung ihres Hundes, wissen aber nicht so recht, wie sie anfangen sollen, befürchten großen Aufwand, unübersichtliche Kosten und vor allem eine Unterversorgung ihres Hundes mit Nährstoffen.
Silke Böhm fasst in ihrem Buch alle wichtigen Punkte für eine einfache, aber effektive Herangehensweise an das BARFen übersichtlich und leicht verständlich zusammen, gibt alltagstaugliche Tipps aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz, ergänzt durch fachlich fundierte Aussagen und praktische Tabellen.
Das Buch besticht außerdem durch sein angenehmes Layout und die originellen Fotos.“

Kundenrezension:„Mir hat das Buch sehr gute Dienste bei meinen Barf-Anfängen geleistet. Die Fütterungsbeispiele sind leicht verständlich , die Tabellen übersichtlich. Manchmal ist die Umschreibung für den Hund etwas überspitzt (Hundi & Hundchen gehören m.E. nicht unbedingt in ein Buch), aber wens nicht stört das ein Schweitzer Sennenhund „Hundchen“ genannt wird`, der wird mit diesem Buch zufrieden sein. Gutes Standartwerk, informative Anfangslektüre aber noch verbesserungsfähig.“

Kundenrezension:„Eine sehr gute und aufschlußreiche Beschreibung des Verdauungsvorgangs, der keine Fragen diesbezüglich offen läßt. Ich konnte jetzt mein Futter für meinen Hund der eine CPI hat noch viel besser selbst zusammenstellen. Da ich dieses Buch schon über 3 Jahre gesucht habe, leider kannte ich nur den vorherigen Verlag und etwas den Namen von einem dieser Autoren, und erst durch ein Hirtenhundbuch den Namen wieder erkannte, bin ich jetzt ein ganz stolzer Beitzer eines super guten und ganz tollen Buches. Dieses Buch „Ernährung des Hundes. Grundlagen, Fütterungspraxis, Diätetik“ gehört in jede Grundausstattung wie Leine, Halsband, Futternapf usw. die man für einen Hund braucht.“

Weiter Bücher zum Thema in unserem Buchshop.

Da wir „Teilzeit- Barfer“ sind, würden wir uns über Erfahrungen von „Vollzeit- Barfern“ freuen. Entweder in eurem Blog/Homepage oder als Kommentar. Danke

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: März in Zahlen auf ashility.de :: Ash’s DogBlog

  2. Juhuu 🙂

    Wie jeder schon bestimmt erwartet, darf natürlich mein „Senf“ nicht fehlen 😉

    Wie einige schon wissen sind wir seit über einem Jahr Full-time-Barfer. Auch unser Bommerl wird von Anfang an gebarft.

    Da wir relative „Frischlinge“ sind, habe ich nach einem Jahr Bilanz gezogen. Guckst du hier.

    Was in dieser Bilanz fehlt: Ja, das Barfen ist zeitintensiver als TroFu füttern. Wobei wir hier von ein paar Minuten täglich reden. Ich bin sehr gerne bereit diese Mehrzeit für meine best friends zu opfern.

    Wer noch Fragen hat – her damit! 🙂

    Busserl
    Angie und ihre fleischfressenden Schobären-Bestien

  3. Hallo Katja,
    in erster Linie sollten eure Erfahrungen für Leser dieses Blogs sein, die sich noch nicht so intensiv mit barfen beschäftigt haben.

    Danke für deinen kleinen Bericht

  4. hi hupfi,

    also wir barfen nun auch schon seit ner weile. was möchtest du denn genau wissen, welche erfahrungen wir gemacht haben?

    kann dir bis jetzt auf jeden fall sagen, dass es unseren hunden definitiv besser geht. sieht man sowohl am fell, als auch dass sie ihrgendwie ausgeglichener sind(vllt bild ich mir das ja auch nur ein*g*)

    haben vor kurzem nochma trocken füttern wollen übers we und es war grausam. hunde haben sofort aus em maul gestunken, dauernd gepupst und mussten auch bedeutend öfters ihre geschäfte verrichten. naja, nach dem 2 tag trockenfutter, ham wir sofort wieder roh gefüttert.(sind nur kurzzeitig umgestiegen, da das we sehr stressig war und wir keine zeit auch hatten fleischnachschub zu holen…)

    kann vor allem das erste buch, das du aufgeführt hast auch empfehlen. steht wirklich alles sehr gut drin und man kann, wenn man sich über bestimmte gemüsesorten z.b. nochmal informieren will, schnell nochmal nachschlagen.

    das 2. hat meine mum glaub gelesen, fand aber das erste etwas besser.

    also, wenn du noch ihrgendwas spezielles wissen möchtest. nur fragen;-)